WeinNews - Sonstiges - Weingut W I M M E R - C Z E R N Y - Austria

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WeinNews - Sonstiges

Roter Veltliner in der "SlowFood-Arche des Geschmacks
Roter Veltliner für die "SlowFood-Arche des Geschmacks" anerkannt:     LINK
        Das Hauptaugenmerk der          Arbeit für Slow Food liegt in der Vernetzung der Produzenten,          Gasthäuser und Konsumenten. SlowFood setzt sich für den Erhalt der          geschmacklichen Vielfalt, das Recht auf Genuss, den Erhalt der          regionalen Lebensmittel und ihre ökologisch einwandfreie und          unverfälschte Produktion ein. (Gut, sauber          und fair). Die Slow Food Stiftung für biologische          Vielfalt ist Teil von Slow Food und wurde 2003         gegründet, Projekte sind:
        
              
  •           ARCHE des GESCHMACKS            - (in Österreich ein Projekt von Bio Austria, ArcheNoah, Slow Food            Wien und Arche Austria, finanziert aus Mitteln der EU unddes            Lebensministeriums) Ein einzigartiger Katalog von ausgewählten,            hochwertigen Landwirtschafts- und Lebensmittelprodukten aus der ganzen            Welt, die vom Aussterben bedroht sind. Dank der Arbeit von Fachleuten            in 18 Landeskommissionen umfasst die Arche heute über 800 Produkte in            50 Ländern. Häufig ist die Aufnahme in die Arche des Geschmacks ein            erster Schritt zur Gründung eines Presidio.
  •         
        
              
  •           SLOW FOOD PRESIDI            - (singular: presidio = ital. für Schutz) Das wichtigste Projekt der            Slow Food Stiftung. Heute gibt es über 300 Presidi in über 40 Ländern            der Welt, davon ca. 200 in Italien, die KleinerzeugerInnen            unterstützen und hochwertige handwerkliche Produkte bewahren. Dank der            Mobilisierung des ganzen Netzwerks von Slow Food - Mitglieder,            Fachleute, ForscherInnen, JournalistInnen, KöchInnen und ErzeugerInnen            - trägt die Stiftung zur Verbesserung der Produktionstechniken, zur            Fortbildung der ErzeugerInnen und zur Stärkung der lokalen wie            internationalen Nachfrage nach den Produkten bei. Hier ist eine            finanzielle Kraftanstrengung nötig, die Sponsoren (zB.Region, Land)             benötigt.
  •           
  •           MÄRKTE DER ERDE            - Die jüngste Herausforderung ist die "kurze Kette", d.h. die            Verringerung der Zwischenstationen zwischen ErzeugerInnen und            VerbraucherInnen und die Verkürzung der Reise, die die Lebensmittel            bil auf unsere Tische vollziehen, so dass die Umweltauswirkungen des            ganzen Prozesses reduziert werden. Speziell fördert die Slow Food            Stiftung die Gründung, Verbreitung und Vernetzung von Bauernmärkten in            aller Welt
  •         
        
        Weiterführendes siehe:                  www.slowfoodfoundation.org.
SlowFood-Arche des Geschmacks
reife Roter Veltliner Trauben im Oktober
       
Zur Rebsorte ROTER VELTLINER:
Am Wagram, in Teilen          vom Krems- und Kamptal sowie südlichen Weinviertel wird diese hübsche          dunkelrosabeerige Weißweinsorte kultiviert, sie findet hier auf          sonnigen, nach Süden ins Donautal blickenden Hängen mit nicht zu viel          Feuchtigkeit die besten Bedingungen für ihre Talente. Die starke weinbauliche Bedeutung in Österreich reicht Jahrhunderte zurück, sie ist          auch Vatersorte beliebter österr.Lokalsorten: Neuburger, Zierfandler,          Rotgipfler, Frühroter, erst im 20.Jahrhundert wäre sie dann fast          verschwunden.
        
Die Rebe liebt trockenere Standorte,          Lößterrassen oder schottrige bis sandige Südhänge, hat kein Problem mit          zuviel Sonne oder Hitze, ist robuster, wenig Streßanfällig bei          Klimaextremen. Der Wein ist feinblumig, dezenter, nicht so intensiv im          Duft, wie so manche modernere Weintypen. Die Qualität liegt sehr im          Rebmaterial, der gute alte RoterVeltliner - Typ ist dunkel und          lockerbeerig, es gibt auch hellrote, dichtbeerige Klone, die unreif          bleiben und leicht faulen.
        
Der          Wein bewahrt Eleganz und Balance auch in Hitzejahren, einzig die Reife          muß perfekt sein, sonst erreicht er nicht die duftige Blumigkeit und          Harmonie, die Trauben müssen schön dunkelrot und reif sein, die          Laubarbeit ist etwas aufwendiger wegen seiner langen, oft hängenden          dunkelroten Triebe, mehr Handarbeit ist nötig.
Kellerrichtlinie des österr. Demeterbunds
Gültig ab 01.03.2014
RICHTLINIEN
KELLEREIWESEN
DEMETER ÖSTERREICH

ZUR VERWENDUNG VON DEMETER, BIODYNAMISCH UND DAMIT IN VERBINDUNG STEHENDEN MARKEN


Ziel
Standard
3.1

Herkunft des
Traubengutes





100% Demeter zertifizierte Trauben
3.2 Lese






Handlese. Trester muss nach Möglichkeit
zurück in den Weingarten
3.3
Kellereigeräte




Nutzung der
Schwerkraft wo
immer möglich
Pumpen mit geringen Zentrifugalkräften
3.4
Tanks




Natürliche
Materialien


Beton, Holzfässer, Porzellan, Steinzeug,
Edelstahltanks, Tonamphoren, Glas

Plastik

Plastikgefässe nur zur Zwischenlagerung,
nicht zur andauernden Aufbewahrung.
3.5
Physikalische
Massnahmen am
Produkt





Einsatz von Kälte und
Wärme zur Gärungssteuerung im Bereich des
natürlichen Gärverlaufs
3.6
Anreicherung
(Chaptalisation)



Zugabe von Zucker
Keine Zugabe
von Zucker
Zusatz von Zucker um den Alkoholgehalt um max. 1.5 Vol.% zu erhöhen
Demeter Zucker oder Demeter
Traubensaftkonzentrat, bei Nichtverfügbarkeit Bio-Zucker oder Bio-Traubensaftkonzentrat

Zugabe von Zucker zur
Versektung
(Schaumwein)

Demeter, oder wenn nicht verfügbar, Bio-
Zucker – um den Alkoholgehalt durch eine
weitere Fermentation um max. 1,5 Vol.% zu
erhöhen
3.7
Alkoholische Gärung



Hefen

Traubeneigene Hefe
3.8

Biologischer
Säureabbau





Nur indigene Milchsäurebakterien
3.9
Konservierung mit
Schwefel



SO2 total [mg/l] nach der
Abfüllung

Entsprechend der EU-BioVO
3.10
Weinsteinstabilisierung





Kaltstabilisierung durch natürlichen Witterungsverlauf, Zugabe von natürlichem Weinstein
3.11
Schönungsmittel


Organisch

Keine Schönungsmittel

Anorganisch

Bentonit, Aktivkohle pflanzlichen Ursprungs
3.12
Filtration





Schichtenfilter, Kieselgurfilter
3.13
Ansäuern und
Entsäuern




keine Säureregulation
Kalk
3.15
Hilfsstoffe bei Abfüllung





CO2, N2
3.16
Abfüllung





Glas
3.16.1
Verschlüsse





Glas, Naturkork, Schraubverschluss, Kronkorken
3.16.2
Erstöffnungsgarantie





Nitrosta-, Plastik- oder Zinnkapsel, Polycap, Siegellack oder Wachs
3.16.3
Deklaration





Etiketten gemäss den Bestimmungen des
österreichischen Weingesetzes und der Österreichischen Demeter Kennzeichnungsrichtlinien
Jeder zertifizierte Demeter-
Wein trägt den Hinweis auf Demeter und biodynamisch am Etikett. Priorität hat das orange-grüne Demeterlogo bzw. eine s/w-Variante im Negativ-oder Reliefdruck, mindest.
jedoch die Kennzeichnung mit "Demeter - biodynamisch" im Zusammenhang mit dem EU-Bio-Zeichen AT-Bio-xxx
3.17
Reinigung,Desinfektion




Räumlichkeiten und Gerätschaften
Wasser, Dampf, Schwefel, Schmierseife,
Natronlauge, Ozon, Peressigsäure,
Zitronensäure, gefolgt von Spülung mit Trinkwasser
Riesling Berenauslese
Beeerenauslesen und Eiswein
 
Trockenbeerenauslese und Eiswein
- Raritäten,  geerntet in Fels am Wagram
Eiswein - Jahrgänge
 
Alljährlich versuchen wir, 1 oder 2 Süßweine zu ernten, wenn Botrytis nicht funktioniert, wirds bestimmt was mit Eiswein !

 
1990, 1991, 1992, 1993, 1995, 1997,  1999, 2001, 2002, 2004,  2007, 2010, 2013, 2017  waren unsere Eisweinjahrgänge.

 
1998 Die ersten Novembertage 1998 brachten trockenen Wind und eine Wetterbesserung, welche ungeahnte Möglichkeiten eröffnete: mit dem Edelpilz Botrytis befallene Trauben trockneten rasch zu Rosinen ein. Seit 1995 war diese Möglichkeit nicht so umfangreich gegeben.
 
Wir nutzten die Gunst der Stunde und ernteten eine wunderschöne GrünerVeltliner-Trockenbeerenauslese, die jetzt durch den Duft reifer Williamsbirnen, Honig und grüne Sortendüfte gefällt, die Säure ist sehr schön und steht mit der Süße im Einklang. Sie lag 6 Monate  in einem Holzfaß und wurde September abgefüllt.
 
Die erstmalige Ernte dieser Rarität wird zu einem gewissen Teil in unsere Vinothek wandern, ab September werden aber doch einige Flaschen in Verkauf gehen. Siehe auch unter  Genaue Beschreibung in der Seite "Grüner Veltliner".
   
1999 Die letzten Novembertage 1999 brachten wieder trockenen Wind und eine Wetterbesserung, klare Nächte, und am Sonntag kam zum Vollmond auch der Frost: 34 Zuckergrade (ungefähr 34% Trockensubstanz) hatte der Most.  vom Gr.Veltliner Eiswein.
 
Siehe auch unter  Genaue Beschreibung in der Seite "Grüner Veltliner".
 
2000 Ende September wieder Regen, Nebel, warm - weitere Lesepause. Dann anfangs Oktober wieder Föhn und Wind , nun kamen sehr reife Weine mit potentiell 14 Vol% Alk und darüber: Gösinger Freiheit Riesling und VeltlinerReserve FelserBerg. Und da auf die Botrytiszeit etwa 14 Tage trockene kühlere Witterung folgte, konnte sich der Jahrgang 2000 als eines der Süßweinjahre im Donauraum einreihen: am 20. Oktober folgten Veltliner Beerenauslese und Riesling Trockenbeerenauslese mit 33 Grad !
   
  2001    Am 10.12. war Nachtfrost von -   8 Grad Celsius, wir warteten bis Montag, wo noch kälter prognostiziert wurde, und   wirklich kam bei - 11 Grad der Eiswein vom GrünerVeltliner mit   fast 40 KMW herein, zwar mit einer Mikromenge von nur 70 Liter, aber noch nie hatten wir   so konzentrierten Most in unserem Keller - eine Besonderheit ! Er schmeckt mit seiner   hohen Säure sehr angenehm und balanciert.
  
2002   Der Abschluss der    Lese erfolgte mit dem    EISWEIN vom Gr.Veltliner (34KMW) am 9.Dezember bei -10°C, witzigerweise der gleiche Montag wie im Vorjahr.    Es war noch 3 Tage lang kalt. Vorher war es lange sehr nass, aber kühl und wir    hatten die Trauben ausselektioniert. Die Menge war gut.
  Die Aromatik ist heuer sehr ausgeprägt bei ausbalancierter Säure.
   
2004    Mit den Prädikatsweinen zeigte sich der Jahrgang sehr günstig, diese      Raritäten gibt es aber erst ab September 2005 in der Flasche - gleichzeitig mit      den Reserveweinen. Am 19.November nach 2tägigem heftigen Wind schafften wir      durch genaues Auslesen endlich vom Gr.Veltliner eine Beerenauslese mit 30 Grad. Kurze Zeit später, am 26.November gelang      durch gutes Timing ein Gr.Veltliner Eiswein am 2.Tag von zwei      Frosttagen mit minus 8 Grad Celsius, mit schönen 27,5 °KMW.Die Prognose war      keine große Hilfe, unsere Wettererfahrungen seit 1990 umso mehr, was      besonders wichtig ist in Jahren mit nicht extrem tiefen Temperaturen.      Tatsächlich scheint es der einzig mögliche Termin heuer gewesen zu sein.

2007  war zwar ein warmes Jahr, aber der Gr.Veltliner-Eiswein gelang in der letzten Adventwoche mit 29 Grad Zucker, von der Prognose ließen wir uns nicht verwirren, Eisweinerfahrung seit 1990 half, einen günstigen Zeitpunkt zu nutzen, super Ausbeute, viele Fruchtaromen steigen aus dem Gärbehälter.

2010   Am 4.Dezember schließlich, kamen die gefrorenen GrünerVeltlinertrauben für den EISWEIN in die  Presse, etwas weniger als erhofft, aber immerhin. Tiefer Schnee und 10 Grad  minus konnten uns nicht bremsen, 32°Zucker und gute Säure versprechen gute  Anlagen. Es war eine Rarität von wenigen Flaschen von höchster Quallität.

2013    2 Süßweine gäten : Beerenauslese vom Riesling mit 25 Grad Zucker, von anfangs November sowie der GrüneVeltliner Eiswein von Ende November – mit 27  Grad KMW. Es hätte ruhig 2 Grad kälter sein können

2017  Die Riesling Beerenauslese mit 29 Grad KMW wurde am 23.Oktober geerntet, wunderbare Säure und Aromen, wird ein sehr herausragendes Tröpferl. Am 2.Dezember wurde bei -9 Grad der GV Eiswein geerntet, exakt zu Vollmond, er gärt noch, intensive Düfte, wird nicht so schwer werden wie die Beerenauslese. Es war aber nicht so kalt wie erhofft, und nur kurz..
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