Menschen - Weingut W I M M E R - C Z E R N Y - Austria

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Menschen

   
Weingutsgeschichte   
    
Die alte hölzerne Baumpresse von 1848 und das     Hoftor von 1913 sind handfeste Relikte aus Geschichte des Weinguts.       Weiters gibts eine Baumpresse      von 1799 in einem zweiten gekauften Keller, aufgelistet im Buch          Kulturgut Weinpressen"      von Hans Traxler: "auffallend      an dieser Presse ist, dass die Schrift auf dem Pressbaum auf dem Kopf steht.      Wahrscheinlich war dies bei einer Neuaufstellung aus einem alten Presshaus      aus funktionalen Gründen zweckmäßig. Die Stützen sind nur roh behauen und      vermitteln einen archaischen Eindruck". Sie ist in dem Buch      auf Platz 18 der Reihung nach dem Alter.
    
Der alte Weinkeller in     der Kellergasse ist auch mindestens 200 Jahre alt, der Weinbau stand immer im Mittelpunkt,      die Landwirtschaft daneben immer dabei, aber zweitrangig. Es wechselte zwar alle paar Generationen der Familienname, aber die Wirtschaft     blieb in der Familie. In den 30er-Jahren führte ein Josef Wimmer und dann     Franz Wimmer das Weingut, der nach der Kriegsgefangenschaft alsbald den Flaschenverkauf     ankurbelte, 90 % Grüner und Roter Veltliner (Weinprämierung von einem 1950er Roter     Veltliner), daneben Weißburgunder und Traminer, alle Weingärten wurden auf     LenzMoser-sche Hochkultur umgestellt, die mit Traktor zu      bewirtschaften war. Dies war umso erforderlicher, weil durch     Fremdarbeiter die Weingärten stark gelitten hatten. Als in den 60ern der Name Wimmer-Czerny     erstmals auf Etikette gesetzt wurde, war der Grund die Einheirat des Johann Czerny sen.:     Die Rotweinrebe Zweigelt kam dazu, die Rebfläche stieg von 6     auf 10 Hektar (Gösinger Lagen) und der Hauptkeller wurde beim Wohnsitz im Ort ausgebaut,     die Traubenverarbeitung und Weißweinlagerung dem heutigen technischen Stand angepaßt.     Mit Hans Czerny jun. begann in den 80ern eine      Weingartenreform: Sortenbereinigung, Lagenevaluierung, Rebschnitt für      weniger aber reifere Trauben, späte Ernte.     1990 begannen wir auf Bogenschnitt  umzustellen, den Drahtrahmen     höher und gleichzeitig tiefer zu ziehen - ein Projekt für ein Jahrzehnt..
    
    2000 gabs erste Schritte in den     Biolandbau, 2003 begann man mit den Präparaten, 2006 war die      erste Zertifizierung als anerkannter Demeterhof Nr.358.     
    
    Die Tierhaltung      begann wieder 2003 mit Mangalitza-Schweinen und Rinder bei einem      Kooperationsbetrieb. Und nach fast 50 Jahren ohne Rinder am Hof gibt es      wieder Rinder auf einer hofeigenen Weide seit 2013.
    
    Die Rebe Roter Veltliner      ist seit 2010 wieder auf Platz 2 mit 15% der geamten Weinbaufläche, eigene      Hof-Selektionen erbringen einen sehr traditionellen reifen nicht zu      alkoholischenWeinstil. Damit schließt das Weingut an seine eigene Geschichte      im 19.Jhdt. an - siehe Zeitungsartikel über unsere älteste Presseerwähnung:
+43 2738 2248
weingut@wimmer-czerny.at
A-3481    Fels am Wagram
Kg
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