Jahrgang 16-20 - Weingut W I M M E R - C Z E R N Y Austria

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Jahrgang 16-20

DER JAHRGANG 2018 - aus der Sicht des Winzers
- das früheste, wärmste Jahr seit Menschengedenken
Von Ostern weg bis November zieht sich eine sonnige, äußerst regenarme Zeit, mit Temperaturen, die in der Summe höher sind, als gewohnt.
Es gab am 3. August und am 1. September jeweils Regen, der mehrtägig in Summe jeweils 100 mm Wasser brachte, und das half sehr.
DER JAHRGANG 2017 - aus der Sicht des Winzers
- ein heißes trockenes Jahr mit feucht-gemäßigtem Finish und tollen Ergebnissen
Der harte Winter begann im Dezember und endete schlagartig Mitte Feber. Natürlich kamen nach Ostern wieder Spätfröste, die Ende April aber glimpflich verliefen. Der Wagram überstand auch die trockene erste Sommerhälfte durch seine Böden gut, spätere Regenfälle entschärften die kritische Lage und ließen die Trauben gut reifen, fast jeder Rebstock wollte heuer fruchten, in Summe dürfen wir zufrieden sein wie seit vielen Jahren nicht mehr. Die Sonne prägte schöne reife Aromen, Weine mit harmonischem Charakter, bei sorgsam langsamen Ausbau sollte dieser Jahrgang durch Balance und Frucht gefallen. Demeterwein kann auch 2017 ausgewogen sein, nicht zu alkoholisch und schwer. Manche europ. Weinregionen sprechen vom Katastrophenjahrgang, aber uns hat die Natur dieses Jahr sehr reich beschenkt.
Aktivitäten
Der Vorgängerjahrgang 2016 hat sich schön ausgebaut und bescherte uns wieder in Gault-Millau WeinGuide: 3 Trauben für unser Weingut und in Vinaria Wineguide ebenfalls 3 Kronen.
Den Gewinner in der norwegischen Ausschreibung für Grüner Veltliner bescherte uns der GrüneVeltliner Wagramterassen, was uns den Marktzuganz nach Norwegen eröffnete, in Partnerschaft mit einem kleinen Biowein-Importeur.
Das Hoffest "WeinKult 16" war zu Beginn etwas kühler, man konnte sich aber mit Glühwein stärken, die nächsten Tage entwickelten sich durchaus sonniger, umrahmt von vielen regionalen ausschließlich biolog. Dingen rund um den Wein, wie etwa eigenen Mangalitzaspeck oder hochwertige Jungpflanzen zum mitnehmen von alten samenfesten Gemüsesorten von Reinsaat. Highlight die Biofische und Demeterkarpfen von Marc Mössmer.
Für den traditionellen Freitag Abend holte Musiker und Hofintendant doctor artis Bertl Mütter das in der Nähe lebende Künstlerpaar zu uns nach Fels. die Schauspielerin Anne Bennent und den Musiker Otto Lechner. Musiker wie Ewald Obermayer und Christof Cech begleiteten, dazwischen von Buffetpausen mit den Weinen immer wieder unterbrochen. Die hofeigenen Lebensmittel wurden durch den jungen Koch Tero aus Finnland und Isabell Zernitz-Wiesner zubereitet.
Die Bilderausstellung wurde vom Felser Maler "Josef Reinberger" gestaltet, mit dem Thema "Parallelwelten".
Der nächste Weinkult 17 wird von 4. – 6. Mai 2018 sein, wir freuen uns wieder auf Anne Bennent und Otto Lechner mit seinem genialen Ziehharmonikaspiel, es kommt mit den Bildern die bayrische Künstlergruppe "Kunststoff", hier kommt gesondert noch eine Einladung. Die österr. „Lange Nacht der Demeterhöfe“ findet am 26.Mai statt, mit unserm Weinsortiment und hofeigenem Magalitzaspeck sowie SpecialGuests.
Weingärten und Hof
Im Dezember 2016 begann schlagartig ein ziemlich harter Winter mit Dauerfrost bi Mitte Febuar. Dann bis Ostern wurde es warm und das Eis verschwand, die spärliche Winterfeuchte im Boden war bis anfangs August zusammen mit wenigen spärlichen Regen das rare kostbare Naß, das 2017 sehr dringend benötigt wurde. Die Wagramer Böden speichern gut, wenn sie gut gepflegt werden, für uns reichte das knappe Angebot, besonders alte Reben können damit umgehen.
Möglichst früh um spärlliche Bodenfeuchte zu nutzen, pflanzten wir noch vor Ostern einen halben Hektar Junganlage in der Ried Bodenleiten, eine südrost geneigte sandig-lehmige schön trocken-kühle Hochlage (ca.350 m), der Rote Veltliner aus eigenen Klonen wuchs gut an, trotz der Trockenheit des Jahres.
Nach Ostern gab es wieder massive europaweite Spätfröste, die aber heuer nur in Frankreich und Bodenseegebiet Wein und Obst schädigten, sogar unsere Marillen blieben schadlos. Die Kälte blieb den ganzen Mai, und ohne Übergang startete im Juni eine Hitze, die praktisch bis Ende September anhielt. Die anfangs August beginnenden kleinen Niederschläge nutzen wir zur Erneuerung der Begrünung von winterharten Pflanzen, welche sehr langsam starteten, aber zur Lese wieder Blüten trugen, über den Winter gehen und im April und Mai einen dichten blühenden Aufwuchs machen werden, der gewalzt werden muß. Auf diese Art verwendeten wir die Winterfeuchte, haben den Boden immer durchwurzelt und selten unbedeckt, ein gutes Biotop fürs Bodenleben auch in trockenen Hitzezeiten. Es ist ganz wesentlich in diesen Sommertagen, daß das Leben in Boden und Rebe weiterlaufen darf,also etwa kein nackter Boden, keine verrückte Entblätterung bei stechender sengender Sonne, alles Grün am bedeckten lebendigen Boden kühlt und dämpft die Sonnenrückstrahlung, es gehört eben auch Gefühl für die Sonne, und die Reben, besonders die Alten, können hervorragend damit umgehen. Lebendiger Boden fängt auch jeden Tropfen auf und gibt ihn weiter.
Die Blüte verlief sehr zügig und ohne Pilzgefahr, erst als die ersten Trauben weich wurden und sich färbten, kamen Regenwolken, die nur widerstandsfähige ausgereifte Oberflächen benetzten. Folglich war es möglich viele Arbeiten am Boden oder Pflanzenschutz für die Trauben seltener und sparsamer durchzuführen, mit fertig formierten Laubwänden Ende Juli durfte man sich schon an einzelnen essbaren Beeren erfreuen, so früh wie selten zuvor. Und doch ging es durch Wassermangel langsamer, erst im September gab es Niederschläge, die die Endausreifung beschleunigten. Zwischen Wagramer Lagen und manchen im Burgenland besteht heuer ein Zeitunterschied in der Ernte von einem Monat oder mehr. Ende September kühlte es stark ab, und so brauchten manche Weingärten bis November zur Ausreifung, was sich für die Aromatik gewaltig positiv ausgewirkt hat. Heuer findet man sehr intensive Würze neben reifen Aromen. Die Natur hat uns heuer sehr reich beschenkt, wie zum Ausgleich nach einer langen Durststrecke.
Der neue Wein
Wir bemühten uns bei unserer Handlese um Fingerspitzengefühl, verglichen zur Maschinenernte ist es für mich ein gewaltiger Unterschied im Material und Verarbeitung., man spart zwar bei der Maschine Geld, nimmt aber vieles in Kauf dafür. Es war eine der längsten Ernten, und unser Team leistete tolle Handarbeit. Wir starteten mit dem FrühroteVeltliner Floss 2017, am 15. September geerntet, wurde wieder trocken, schön fruchtig elegant mit sortentypischer Blume. Die Reife war da, die erwarteten Niederschläge ließen keine weitere Wartezeit zu. Die Ernte des MITTERWEG SauvignonBlanc, ging in einem Zug über die Bühne, die eine Hälfte war wieder leichter, fruchtig und mit guter Säure, der ältere Teil geringer im Ertrag, reif und dicht, das Ergebnis hat jetzt feine Ribiselaromen, die langsam anwachsen. Es ging zügig weiter mit Grüner Veltliner HEFEABSTICH (Wagramterrassen), der wunderschöne Trauben wie aus dem Bilderbuch ausgebildet hatte, kleinere Beeren, aber zufriedenstellend. Er ist mit feiner Frucht und Eleganz gekennzeichnet, sollte nicht zu schwer geworden sein.
Die Haupternte begann mit GrünerVeltliner FUMBERG, dessen Standorte über 3 Wochen hinweg gelesen wurden und im November wieder vereinigt wurden: exotische gelbe Frucht, feine Würze und Säure, druckvoll, aber trocken, heuer mit viel Schmelz und Körper.
Souverän wie gewohnt war Weißburgunder SCHEIBEN , in 2 Etappen geerntet, mit intensiv zitroniger Bütenfrucht, geschmeidiger schmelziger Körper, fruchtiger Abgang.
RoterVeltliner FELS AM WAGRAM wurde langsam reif und rot, wir hatten 4 Lesedurchgänge, der erste brachte mehr Säure, 3.Oktoberwoche ernteten wir die letzte Partie. Anfangs Oktober war Riesling WEELFEL mit schönen 18,5 Grad Zucker reif, mit verblüffend guter Säure, weist er ganz feine vielschichtige Steinobstaromatik auf, heuer sehr expressive Düfte, er braucht aber noch etwas Zeit.
Traminer Mitterweg TRIO heuer mit 20 Grad Zucker, kaum Süße, sehr viel Gehalt und Körper, ein Teil wurde 2 Monate Maischevergoren und kam wieder zusammen, das gibt ihm im Abgang schöne Struktur, ähnlich wie Jahrgang 2015 und 2016.
Die Ernte vom WEELFEL Veltliner AlteReben, war vor dem 20.Oktober, reife kräuterwürzige kühle Früchtearomatik, langanhaltende Extrakte, gute Anlagen. Die Trauben für Pinot Noir,. Zweigelt Hammer und AEOLIS ernteten wir in den Tagen vor dem Staatsfeiertag 3. Oktoberwoche, dunkle Farbe, intensive Kirschenfrucht. Der GV Reserve FelserBerg war anfangs November dran, mit 19,5 Grad nicht zu alkoholisch, aber wunderbar in exotischer Frucht und schmelzigem Körper, dürfte in etwa 18 Monaten in Verkauf gehen. Die Riesling Beerenauslese mit 29 Grad KMW wurde am 23.Oktober geerntet, wunderbare Säure und Aromen, wird ein sehr herausragendes Tröpferl. Am 2.Dezember wurde bei -9 Grad der GV Eiswein geerntet, exakt zu Vollmond, er gärt noch, intensive Düfte, wird nicht so schwer werden wie die Beerenauslese. Noch auf der Maische steht der Veltliner PUR 2017, aus Rotem und Grünen Veltliner, er wird noch 2 bis 3 Jahre brauchen, jetzt gibts noch was von den Vorgängern.
Bei den prickelnden Sachen habe wir Ende September reife Trauben von St.Laurent, PinotNoir und Zweigelt einen Grundwein geerntet, welcher für die Champagnermethode als auch für PetNat verwendet wird: bereits jetzt gibts den PUR Sparkling 2017, intensive fruchtige Farbe und kräftiges hefetrübes Pink, 11 % Alkohol, gute Säure und Harmonie, spricht für sich selbst. Der BlancDeNoirs braucht noch ein Jahr etwa.
Aber am Besten Sie besuchen uns am Hof im Frühjahr und schaun sich alles selber an, wir freuen uns auf Sie !
Ihre Familie Czerny freut sich auf ein Wiedersehen im Jahr 2018 !
Bilder der Ernte 2017
Handlese Oktober 2017 RoterVeltliner
(17 sec. Kurzvideo)
Sen. Czerny Anneliese
die Family Czerny
beim Roten Veltliner im Kogl
im Weelfel beim GV
Riesling Berenauslese
DER JAHRGANG 2016 - aus der Sicht des Winzers
- ein warmes feuchtes Jahr mit vielen Extremen
Auch dieser Winter war sehr mild mit ganz wenig Frost. Nach Ostern kam der Austrieb und die erwachte Natur mußte Spätfröste befürchten. Es fiel dann Ende April durch großräumige nördliche Windströmungen 4 Nächte lang die Temperatur unter den Gefrierpunkt, besonders lange Triebe erfroren, die spätere Knospen oder Reserveaugen konnten noch weiterwachsen und Trauben bilden, auch durch Rauch machen wurde es kein Totalschaden, aber es gibt Einbußen besonders bei Junganlagen.  Die intensiven Regenfälle im Juli reduzierten nochmals die Trauben bei einzelnen Sorten. Die Weine wirken nicht zu schwer, mit klassischer Frucht, eher elegant, in der Säure          etwas milder als im Vorjahr. Es war keine große Mengenernte, aber auch  heuer werden wir unsere Kunden versorgen können mit naturbelassenen Tropfen aus eigenen guten Trauben.

Aktivitäten
Der Gr.Vetliner Fumberg 2015 wurde von der Marktgemeinde Ottensheim in einer öffentlichen          Verkostung für 1 Jahr zum Marktwein Weiss gewählt, wofür wir uns sehr  geehrt fühlen, dazu wurde ein nettes Video gedreht, zu dem man über  unsere Homepage gelangt. Bei den Weinbewertungen sind besonders zu erwähnen der Gault-Millau WeinGuide: 3 Trauben für unser Weingut und Vinaria Wineguide ebenfalls 3 Kronen.
Das Hoffest "WeinKult 15"   war wettermäßig günstig, umrahmt von vielen regionalen ausschließlich biolog. Dingen rund um den Wein, wie etwa eigenen Mangalitzaspeck oder hochwertige Jungpflanzen zum mitnehmen von alten samenfesten Gemüsesorten von Reinsaat.
Für den traditionellen Freitag Abend arrangierte Musiker und Hofintendant doctor artis Bertl  Mütter ein Programmangebot mit 2 oö.Schauspielerinnen, Maria Hofstätter und Martina Spitzer, die Texte von Kafka, Nestroy,  Brecht, Dostojewski u.a. gemeinsam mit Martin Zrost (vom Trio Lepschi) darboten. Es gab abwechselnd die Musik mit Sascha Lackner, Mütter und Christof Cech, dazwischen von Buffetpausen mit den  Weinen immer wieder unterbrochen. Die hofeigenen Lebensmittel wurden durch den jungen Koch Tero aus Finnland und Isabell  Zernitz-Wiesner zubereitet.
Die Bilderausstellung wurde vom  Malerin "Anne Marie Ambrozy" aus Altenwörth am Wagram gestaltet.
Der nächste Weinkult 16 wird von 28. – 30. April 2017 sein, wir freuen uns auf Anne Bennent,  welche von Konrad Bayer rezitieren wird sowie Otto Lechner mit seinem genialen Ziehharmonikaspiel, hier kommt gesondert noch eine  Einladung. Das darauffolgende Wochenende ist der Wagramer         Weinfrühling in der ganzen Region und abends am 6.Mai findet erstmals die österr. „Lange Nacht der Demeterhöfe“ statt, mit  unserm Weinsortiment und hofeigenem Magalitzaspeck sowie SpecialGuests.
        
Weingärten  und Hof
Der vergangene milde Winter 2015 mündete ziemlich vorhersehbar in massive Spätfröste, die europaweit Wein und Obst schädigten. Die Triebe waren leider schon sehr groß. Die polaren Luftströme zogen über Westfrankreich und Steiermark auch in den  Donauraum, Ende April gab es ein Woche lang Nachtfrost, mit Räuchern in der ganzen Region versuchte man die Auswirkungen der Eiskristalle in den Zellen gering zu halten. Es gab auch Versuche mit Hubschraubern. Anscheinend ist die Rauch-Methode durchaus etwas, das hilft, jedenfalls blieb uns der Totalschaden erspart. Jedoch bewirkten Neuaustriebe der  Ersatzknospen einen hektischen unausgeglichenen Wuchs mit weniger Widerstandskraft, was später beim Pilzangriff im Juli spürbar wurde.
Es ging feucht kühl weiter, das Getreide harmonierte mit dem Wetter, die  Reben waren gestreßt, die Marillen ohnehin schon im Aprilfrost weg. Die anfangs April gut eingebrachte Begrünungsmischung etablierte sich gut, wir praktizieren seit mehreren Jahren gern Winterbegrünung, die im Frühjhar rasch aufwächst und Blüten macht, auch wenn April oder Mai ungünstig sind.
Die Blüte und Gescheinentwicklung verlief spät aber günstig, alles schien wieder gut, bis im Juli Gewitterserien ungewöhnliche Regenmengen erbrachten, und eben auch Pilzinfektionen, die bei sensiblen Sorten viele Trauben  zerstörten. Es ist für Demeterbauern keine wünschenswerte Option, aber sicher hätte man mithilfe von intensiverer Bespritzung mit Mittel, die in den Saftstrom gehen, mehr Menge geerntet, jedoch sind nachher alle Rückstände in Trauben und Wein.
Alles in Allem war es eines der schwierigsten Jahre, wenn man nicht zurückfallen wollte in alte Zeiten, als Nachhaltigkeit und Bekömmlichkeitein exotische Fremdwörter waren. Wenn man heute Weine von 2008 öffnet, erinnert man sich an ähnliche Situationen und erkennt, daß die Natur der beste Chef-Kellermeister ist.
Sehr feucht-warme Verhältnisse ließen die Trauben groß werden, bis zur Ernte verbesserte sich die Wetterlage und das Finish war dann doch perfekt, mit langen sonnigen Spätsommertagen.

       Der neue Wein
Der FrühroteVeltliner Floss 2016, am 25. September geerntet, wurde wieder trocken, schön fruchtig elegant mit sortentypischer Blume. Die Menge war wesentlich besser als im Hageljahr 2015, er ist anscheinend sehr  pilzresistent. In 2 Etappen begann die Ernte des MITTERWEG SauvignonBlanc, die ein Teil leichter unde exotisch fruchtig und  der andere Teil gering im Ertrag, reif und dicht, das Ergebnis wirkt expressiv, trocken und guter Körper und Säure, sehr intensiv ausgeprägte Frucht. Es ging zügig weiter mit Grüner Veltliner HEFEABSTICH (Wagramterrassen),  auch heuer wie im Vorjahr kleinerer Ertrag aber wunderschöne gesunde kleine Trauben. Obwohl er ein leichterer Veltliner ist, wirkt er nicht dünn oder sauer, sondern mit besonders viel Spritzigkeit und Gehalt, und er sollte sin noch ausbauen können.
        Die Haupternte begann mit GrünerVeltliner FUMBERG, die schöne Reife und Säure der Trauben prägt den Wein: exotische gelbe Früchte, feine Würze und Säure, druckvoll, aber trocken, wir hoffen, daß er die hohe  Qualitätslatte des Vorgängers auch erreicht.
 Besonders schön wie lange nicht mehr war Weißburgunder SCHEIBEN der sich ja im Vorjahr  gezwungenermaßen etwas zurückgenommen hatte: 2 Leseetappen, mit voller Reife und Fruchtigkeit, er braucht aber schon noch Zeit, seine Finessen hervorzuarbeiten.
 RoterVeltliner FELS AM WAGRAM wurde langsam reif und rot, vor schon einmal durchgelesen, jetzt am optimaler Punkt zur Ernte. Klassische Sortenaromen finden sich in Duft und Geschmack, ein harmonischer Körper mit Schmelz. 2.Oktoberwoche ernteten wir Riesling WEELFEL mit schönen 18,5 Grad Zucker, der  widerstandsfähige Riesling machte in dieser verrückten Witterung besonders gute Figur, der junge Wein wirkt feinfruchtig nach Steinobst,  trocken mit guter Säure, er braucht aber noch etwas Zeit.
Traminer Mitterweg TRIO heuer mit 20 Grad Zucker, kaum Süße, sehr viel Gehalt und Körper, ein Teil wurde 2 Monate Maischevergoren und kam wieder zusammen.
Vollreife Trauben vom WEELFEL Veltliner AlteReben, Alkohol knapp 13, reife kräuterwürzige Früchtearomatik,  langanhaltenden Extrakte, gute Anlagen. Er ist heuer in einem ganz kleinen Faß, so wie die andern Reserven. Die  Trauben für Pinot Noir wurden diesmal mit 20 Grad Zucker 5 Wochen maischevergoren, hat guten Gehalt, auch wenn nicht so farbstark  heuer, passend die Säure und Frucht. Zweigelt Hammer und AEOLIS fielen nahezu komplett dem Frost zum Opfer, der Zweigelt war leider im Vergleich zu PinotNoir deutlich empfindlicher. Wir profitieren hier von vorhergehenden guten Jahrgängen, es gibt auch den Maischevergorenen PUR 2013 jetzt.
        
        
        
         
        
         
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