Die Menschen

  1. Wir über uns

  2. Weingutsgeschichte:

Wir sind ein Familienbetrieb, mit 3 Generationen am Hof,  die Familie bekam 1998 Zuwachs:  Theresa , und 2000  Matthias.  und 2003 Johannes , sowie 2007 Simon. Johann Czerny sen. (1932) und Anneliese (1942) sind ebenfalls auf dem Bild und im Weingarten dabei, sie übergaben den Betrieb 1993 an Johann jun. (1965) und Astrid (1972).

  • Familienbilder

Astrid & Hans Czerny sind seit 1996 verheiratet,  Hans Czerny jun. maturierte 1984 an der Höheren Bundeslehranstalt f. Wein- u. Obstbau in Klosterneuburg, Astrid Czerny war bis zuletzt im Volksschulehrer-Beruf tätig.

 

Astrid, Hans, Theresa, Matthias, Johannes und Simon

 

 

Der Hund Odin ist ein Hovawart-Rüde (2013)

Hans Czerny ist Blechblasmusiker - siehe Foto (ganz links, 1992) und praktizierender Musiker in der Hauerkapelle Fels am Wagram.

Deshalb freut es mich besonders, einen Künstler wie Bertl Mütter, der ebenfalls aus dieser Musikecke (Tenorhorn) stammt, für das Hoffest gewonnen zu haben.

Astrid und Theresa spielen Violine

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Während Verkauf und Keller von letztgenanntem gemacht wird, obliegt die Arbeit im Weingarten vielfach den Czerny-Seniors, welche von Helfern aus Fels unterstützt werden. Johann Czerny sen. heiratete ins Weingut und führte den Betrieb seit den 60erJahren. Er übernahm von Franz Wimmer, welcher mit seinem Namen bis heute im Hofnamen enthalten ist und seinerseits von Josef Wimmer übernommen hatte.

Johann Czerny und Anneliese Czerny bei der Weinernte 1999.

Vieles geht mit Maschinen und Mitarbeiter, aber ohne fachkundige Begleitung wäre exakter Schnitt, Anbinden, Laubarbeit, Lese, usw. nicht möglich.

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Weingutsgeschichte:

Die alte hölzerne Baumpresse von 1848 und das Hoftor von 1913 sind handfeste Relikte aus Geschichte des Weinguts. Weiters gibts eine Baumpresse von 1799 in einem zweiten gekauften Keller, aufgelistet im Buch „Kulturgut Weinpressen" von Hans Traxler: "auffallend an dieser Presse ist, dass die Schrift auf dem Pressbaum auf dem Kopf steht. Wahrscheinlich war dies bei einer Neuaufstellung aus einem alten Presshaus aus funktionalen Gründen zweckmäßig. Die Stützen sind nur roh behauen und vermitteln einen archaischen Eindruck. Sie ist in dem Buch auf Platz 18 der Reihung nach dem Alter.

Der alte Weinkeller in der Kellergasse ist auch mindestens 200 Jahre alt, der Weinbau stand immer im Mittelpunkt, die Landwirtschaft daneben immer dabei, aber zweitrangig. Es wechselte zwar alle paar Generationen der Familienname, aber die Wirtschaft blieb in der Familie. In den 30er-Jahren führte ein Josef Wimmer und dann Franz Wimmer das Weingut, der nach der Kriegsgefangenschaft alsbald den Flaschenverkauf ankurbelte, 90 % Grüner und Roter Veltliner (Weinprämierung von einem 1950er Roter Veltliner), daneben Weißburgunder und Traminer, alle Weingärten wurden auf LenzMoser-sche Hochkultur umgestellt, die mit Traktor zu bewirtschaften war. Dies war umso erforderlicher, weil durch Fremdarbeiter die Weingärten stark gelitten hatten. Als in den 60ern der Name Wimmer-Czerny erstmals auf Etikette gesetzt wurde, war der Grund die Einheirat des Johann Czerny sen.: Die Rotweinrebe Zweigelt kam dazu, die Rebfläche stieg von 6 auf 10 Hektar (Gösinger Lagen) und der Hauptkeller wurde beim Wohnsitz im Ort ausgebaut, die Traubenverarbeitung und Weißweinlagerung dem heutigen technischen Stand angepaßt. Mit Hans Czerny jun. begann in den 80ern eine Weingartenreform: Sortenbereinigung, Lagenevaluierung, Rebschnitt für weniger aber reifere Trauben, späte Ernte. 1990 begannen wir auf Bogenschnitt umzustellen, den Drahtrahmen höher und gleichzeitig tiefer zu ziehen - ein Projekt für ein Jahrzehnt..

2000 gabs erste Schritte in den Biolandbau, 2003 begann man mit den Präparaten, 2006 war die erste Zertifizierung als anerkannter Demeterhof Nr.358.

Die Tierhaltung begann wieder 2003 mit Mangalitza-Schweinen und Rinder bei einem Kooperationsbetrieb. Und nach fast 50 Jahren ohne Rinder am Hof gibt es wieder Rinder auf einer hofeigenen Weide seit 2013.

Die Rebe Roter Veltliner ist seit 2010 wieder auf Platz 2 mit 15% der geamten Weinbaufläche, eigene Hof-Selektionen erbringen einen sehr traditionellen reifen nicht zu alkoholischenWeinstil. Damit schließt das Weingut an seine eigene Geschichte im 19.Jhdt. an - siehe Zeitungsartikel über unsere älteste Presseerwähnung:

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Artikel von 1896 in der "Allgemeine Weinzeitung"

... eine Weinkost in Fels am Wagram Vor 100 Jahren:      bitte anklicken

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