Flora & Fauna

 


- landschaftliche Vielfalt und Artenreichtum
Biobauern sind nicht nur einfach Produzenten auf ihren Flächen, durch ernsthaft gelebte Werte gewinnt das Umfeld ebenfalls.
Unser Weingut fördert im Rahmen von "WAGRAM.PUR" den Steinkauz, als privater Sponsor, gemeinsam mit einigen andern Winzern, um Verantwortung  für die Natur zu zeigen. Optische Erfolge der letzten Jahre: wir waren am Wagram äußerst erfolgreich besonders bei den Populationsmengen von Steinkauzen, Bienenfressern, Wiedehopfen, letztere sind mehr als z.B. im Nationalpark Neusiedlersee.

Artenreichtum und Naturnähe der Landschaft am Wagram sind vor allem bedingt durch eine hohe Dichte von Trockenstandorten und ihre enge Vernetzung. Die größte Dichte naturnaher Elemente finden sich an den Abhängen des Hollabrunner Schotterkegels und in den reichlich gegliederten Gebieten mit Löss-Terrassen:
Trockenrasen, Halbtrockenrasen und Hutweiden, Lösswände und Hohlwege, wärmeliebende Gebüschsäume und Steppenwälder.
Als Sonderstandorte höchster Bedeutung sind Lösswände anzuführen, die Bruthöhlen für Steinkauz, Bienenfresser und Wiedehopf sowie für zahlreiche seltene Insektenarten bieten.

Trockenrasen zählen zu den am stärksten gefährdeten Biotoptpen in Österreich. Die Gründe dafür liegen unter anderem in der in den letzten Jahrzehnten stattgefundenen Intensivierung der Landwirtschaft. Die Beweidung oder Mahd der Trockenrasen und Magerwiesen, die eine Grundlage für die Erhaltung dieser Biotoptypen bilden, spielt heute keine wirtschaftliche Rolle mehr.

Neben der Einfriedung von Grundstücken erfüllten Hecken noch eine Vielzahl weiterer Funktionen: Hecken lieferten Brenn- und Bauholz, Früchte für das Zubereiten von Likören und Weinen, Kräuter als schmackhafte Bestandteile von Tees und als Heilmittel bei mancherlei Gebrechen. Eine weitere wichtige Aufgabe erfüllten und erfüllen Hecken als Erosionsschutz und als Windbremser. Auch für Tiere und Pflanzen wurden Hecken im Laufe der Jahrhunderte zu Lebensräumen und Wanderwegen. Säugetiere, sämtliche Reptilien und ca. ein Fünftel unserer heimischen Vogelwelt lebt in Hecken. Hecken bieten Überwinterungsmöglichkeiten, Balzplätze, Singwarten, Deckung vor Feinden, Brutraum, Nahrungsgrundlage u.v.m.

Der Arbeitskreis Landschaft (Koordination: Christa Schmid) verfolgte seit Anfang 2001 im Rahmen von Einzelprojekten – z.B. in Zusammenarbeit mit der Agrarbezirksbehörde – das Ziel einer Erhaltung der Landschaft am Wagram, zu der auch die Wiederherstellung und Aufwertung verschwindender Landschaftselemente zählen. 2005 wurde Wagram.Pur gegründet. Wolfgang Pegler, Josef Stefan und Manfred Eckenfellner sind einige Namen, die  für Wagram.Pur hauptverantwortlich sind. Damit sind verschiedene Projekte begonnen worden, die u.a.Bienenfresser, Wiedehopf, Steinkauz, Schleiereule, Ziesel betreffen


Einige Bilder von Mitbewohnern der Wagramer Weinlandschaft, die den Bioweinbau brauchen, um eine Zukunft zu haben. Technik und Chemie verändert die Umwelt, ohne unsere Hilfe wären diese hübschen Zeitgenossen allesamt vom Aussterben bedroht ! Es geht aber auch anders, ohne daß man wirtschaftlich Einbußen befürchten müßte, wo ein Wille da ein Weg.

 Schwarzer NatternKopf Ziesel
Schlehe

Smaragdeidechse

Wiesen Salbei Bienen

fresser

Traubenhyazinthe Wiedehopf
Erdbienen Steinkauz
Schleiereule
 KalkAster Gottesanbeterin
 Wiesen- Glockenblume Admiral
BilsenKraut FeldGrille
VogelWicke Ameisenhügel
Osterluzei Uhu
Feldhase Fledermaus